Daniela Rathe
Daniela Rathe war zuständig für die Gründung und den Aufbau des Deutschen Kulturzentrums zu einem Dreispartenhaus (Programm, Sprache und Bibliothek) mit einem festen Mitarbeiterteam.
Aufbau und Eröffnung des Deutschen Kulturzentrums Hermannstadt
Werdegang
Daniela Rathe hat Osteuropastudien (Regionen: ehemalige Sowjetunion und Rumänien, Schwerpunkt Kulturwissenschaft), Ost- und Südosteuropäische Geschichte sowie Romanistik in Freiburg, Berlin und Paris (EHESS) studiert. Mehrere Studienaufenthalte in Russland und Frankreich. In Berlin Freie Mitarbeit bei einer Agentur für strategisches Marketing und Mitarbeit im Deutschen Historischen Museum.
Von 2005 bis 2006 nahm sie am Trainee-Programm für Führungskräftenachwuchs des Goethe-Instituts für den weltweiten Einsatz teil. Mitarbeit am Goethe-Institut Frankfurt (Sprache; DaF-Ausbildung, Sprachkursmarketing) und Kairo (Kulturprogramm/Projekte im Bereich „Dialog mit dem Islam“). In Ägypten Mitarbeit „Ehrengastauftritt Deutschland“ bei der internationalen Buchmesse, eigenständige Durchführung von Ausstellungsprojekten in Oberägypten, Konzeption und eigenverantwortliche Umsetzung eines Jugend-NGO-Projektes mit Vertretern aus dem ganzen Land.
In den Jahren 2006 bis 2008 war sie Programmleitung des Stipendienprogramms „Robert Bosch Kulturmanager in Mittel- und Osteuropa": Ein Programm, das junge Kulturmanager nach Mittel-, Ost- und Südosteuropa entsendet. Konzeption eines Qualifizierungsprogramms im Bereich internationales Kulturmanagement, Aufbau der Verwaltung, Auswahl der Stipendiaten und Gasteinrichtungen (Bsp. Städtische Galerien in Osijek/Kroation, Kinder- und Jugendtheater Qendra Multimedia in Pristina/Kosovo etc.).Aktuell
Seit Januar 2009 Leiterin des Fachbereichs Kultur der Universitätsstadt Tübingen (Kulturamt). Verantwortung u.a. für die Linienaufgaben wie Stadtmuseum, Stadtbibliothek und Stadtarchiv. Förderung, Bewilligung von Projekten, Herausgeberschaft einer eigenen Publikationsreihe, Entwicklung einer Kulturkonzeption für Tübingen, europäische und internationale Zusammenarbeit im Bereich Bildung und Kultur.
Mitglied der Strategiegruppe "A Soul for Europe" und Mitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft.