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Reflecting Group Bergen

Eine Initiative im Rahmen des Robert Bosch Kulturmanager Netzwerks

Ein Projekt von Lívia Nolasco-Rózsás unter Beteiligung von Radmila Krstajić, und Sonja Lau.

26.-29. September 2019, Bergen, Norwegen

Anlässlich der Bergen Assembly „Actually, the dead are not dead“

Wie vorangehende Vernetzungsreisen im Rahmen der Reflecting Group Serie (u.a. anlässlich der Istanbul Biennale, Manifesta St. Petersburg, Dakar Biennale, oder des  Reflecting Group Labs in Athen) resultiert die Reflecting Group Bergen aus dem Anliegen, die globalen Bedingungen der gegenwärtigen künstlerischen Produktion besser zu begreifen. Angewendet wird ein Format des resultatoffenen Austauschs, der   Selbstbildung und des „(Un-)Learning“, um diese komplexe Situation zu erfassen und in unseren jeweiligen Arbeitskontexten zu reflektieren. Die Reflecting Group Bergen findet im Rahmen der Bergen Assembly 2019 statt.

Die Bergen Assembly hat sich, im Gegensatz zu vielen anderen Bi- oder Triennalen, als ein Format etabliert, das sich in besonderem Maße diskursiven Praktiken widmet. Befragt wird das Verhältnis von Kunst und Politik, Subjekt und Struktur; Kernanliegen ist die Analyse von Zusammenhängen und Dynamiken. Unter dem Titel "Actually, the dead are not dead" setzt die diesjährige Ausgabe ihren künstlerischen und diskursiven Fokus auf die Politik der Körper – lebendigen und nicht-lebendigen – so wie all denen, die dem vitalozentrischen Dispositiv in der Kunst die Stirn bieten.