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Open Spaces – Open Society

Eine Initiative im Rahmen des Robert Bosch Kulturmanager Netzwerks

Ein Projekt von Yvonne Meyer, Ludwig Henne, Julia Owtscharenko, Ewa Romanowska, Matthias Einhoff

September 2016, Olsztyn, Polen

Die Stärkung der zivilgesellschaftlichen Akteur_innen in Europa hat für das RBKM Netzwerk einen hohen Stellenwert. Kleinere NGOs arbeiten oft unter prekären Bedingungen, die wirtschaftlichen Perspektiven für die Akteur_innen sind beschränkt. Sie leisten wichtige Arbeit und sind daher oft der Grund, junge gut ausgebildete Menschen in ihren jeweiligen Regionen zu halten. Dabei wirken sie dauerhaft und innovativ auf die Gesellschaft ein.

Der Workshop baut auf zwei frühere Treffen mit Teilnehmenden aus europäischen NGOs und Netzwerkmitgliedern aus Polen, Ukraine, Bulgarien, Mazedonien, der Slowakei und Deutschland auf, die sich mit Fragen von Strukturen und Kooperationen befassten. Der diesjährige Workshop hat die Wirkung der NGOs in die Gesellschaft und Methoden zur Stabilisierung ihrer Arbeit im Fokus.

Die häufig sehr flexiblen und dennoch tragfähigen Strukturen und Arbeitsweisen kleinerer NGOs werden verglichen und daraufhin befragt, ob und wie sie soziale Innovation befördern, wie sie zivilgesellschaftliche Mitbestimmung auf unterschiedlichen Ebenen ermöglichen und damit insgesamt eine offenere Gesellschaft schaffen.

Um einen Wissenstransfer zwischen dem Netzwerk und der Gesellschaft zu etablieren, verstehen wir als ein Schlüsselelement des Projekts die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und Teilnehmenden von außerhalb des Netzwerks.

Weitere Förderer und Partner: Robert Bosch Kultur Manager Netzwerk, Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, Freunde der Borussia Olsztyn/Allenstein e.V., Fundacja Borussia Olsztyn, Goethe-Institut Warschau.

Fotos: Yvonne Meyer und Jacek Sztorc