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Stilles Leben

Ein Projekt von Tamar Gurchiani

Gastinstitution: Filmhaus Nürnberg

September 2006, Nürnberg (Deutschland)

Die Ausstellung wurde konzipiert, um in Westeuropa ein Bild von Georgien aus dem Blickwinkel georgischer Künstler zu vermitteln. Allzu oft prägen Bilder von Kriegen und Konflikten im Kaukasus die westliche Meinung - und diese Bilder stammen zum größten Teil von Außenstehenden - europäischen Journalisten, Dokumentarfilmern oder Fotografen.

Die Fotoausstellung "Stilles Leben" zeigte etwa 50 Fotografien von fünf jungen aber mittlerweile etablierten georgischen Fotokünstlern: Natela Grigalaschwili, Levan Kherkheulidse, David Meskhi, Beso Uznadze und Archil Kikodze.

Als Chronisten dokumentierten sie mit ihren Arbeiten die Geschichten und Gesichter Georgiens. Sie zeigten ohne falsche Romantik die Lebensweise der einfachen Menschen zwischen ihrer Unbekümmertheit und Melancholie, fröhlich oder ins Nachsinnen versunken.

Schulklassen und Jugendgruppen sowie Multiplikatoren wurden zur Ausstellung und zu Führungen eingeladen. Die Ausstellung fand im Rahmen der georgischen Kulturtage neben der Filmretrospektive Georgien und Konzerten mit sakralen und weltlichen Gesängen in Nürnberg statt.

Partner: Künstlerhaus im K4
Fotos: Natela Grigalaschwili