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Transfusion07

Ein Projekt von Marjeta Lavrič, Alexandru Mihaescu, Václav Milek, Paweł Oczkowski und Martina Vannayová 

Gastinstitutionen: Literaturhaus Hamburg, Theater an der Ruhr und Forum Freies Theater Düsseldorf, Springhornhof Neuenkirchen, eCulture Factory Bremen und Schauspielhaus Hamburg

November/Dezember 2007, Kampnagel, Hamburg (Deutschland)

Transfusion07 war ein unabhängiges internationales Festival, das kritische Theorie mit Kunst und Medienkunst verband. Es orientierte sich an Themen der Kunsttheorie und der sozialkritischen Theorie, die einen Beitrag zur Diskussion über die zeitgenössischen gesellschaftlichen Verhältnisse leistet.

Das Festival war Plattform für den künstlerischen Diskurs und gleichzeitig ein Anstoß, die Praxis sozialer Integration und Konstitution von nationalen und transnationalen Identitäten in der Zeit der Globalisierung zu überdenken. Die Plattform bezog ein internationales Team von Künstlern und Theoretikern ein und förderte die Vermittlung und Auseinandersetzung mit diesem Thema in verschiedenen medialen Formen. Gleichzeitig ging es um künstlerischen Austausch zwischen Osten und Westen - nach dem gesellschaftlichen Wandel der letzten zwanzig Jahre. Es sollte zu einer kreativen Transfusion kommen. Der Begriff Transfusion verweist auf eine ästhetische Praxis, welche die Möglichkeiten der Neuen Medien nutzt und eine interaktive Intervention des (sonst passiven) Zuschauers ermöglicht, sowie auf die intendierte Fusion verschiedener Kunstrichtungen und Arbeitsmethoden.

Auf dem Programm des Festivals standen Klang- und Theaterperformances, ein Symposium, Installationen und die Präsentation von Werken junger Videokünstler aus der Slowakei, Polen, Rumänien, der Tschechischen Republik und Ungarn.

Partner und Förderer: Universität Hamburg, Robert Bosch Stiftung, Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, Freie und Hansestadt Hamburg - Kulturbehörde, Instytut Adama Mickiewicza, Tschechisches Zentrum, Generalkonsulat der Republik Polen in Hamburg