Wie klingt Tscherniwzi?
Ein Projekt von Judith Stumptner, Kulturmanagerin am Bukowina Zentrum und am Zentrum Gedankendach, Tscherniwzi/Czernowitz, Ukraine
Wie klingt eine Stadt? Was sind ihre typischen Geräusche, welches die einzigartigen Stimmen eines Ortes? Czernowitz mit seiner reichen Vergangenheit und seiner bewegten Geschichte war schon vielfach Gegenstand von Dokumentationen in Bild- oder Printform. Doch welche Geschichten sind es, die die alten Gassen erzählen und was verrät das bunte Stimmengewirr und die lebhafte Atmosphäre auf den Märkten der Stadt?
Diesen Fragen wollten wir nachgehen und veranstalteten im Mai 2010 in Kooperation mit dem Berliner Hörbuchverlag „geophon“ den Workshop "Wie klingt Tscherniwzi?". Innerhalb von 5 Tagen sollten die Teilnehmer lernen, Aufnahmegeräte und Mikrofone zu bedienen, Interviews zu führen, Soundmaterial zu sammeln, dieses zu schneiden, ggf. durch Texte und Übersetzungen zu ergänzen und das Material zu fertigen Beiträgen zu montieren. Die Ergebnisse dieses Workshops waren so vielfältig wie originell und beinhalteten Klangkollagen, Audioslideshows und reine Audiobeiträge.
Neben den rein technischen Fertigkeiten war es aber vor allem die geschärfte Aufmerksamkeit für die alltäglichen Geräusche, welche die Teilnehmer aus der Woche mitnahmen. Und auf die Frage, welche Klänge für sie Czernowitz bedeuteten kamen die Antworten nach der Woche sehr bestimmt: "Die Melodie, die der Turmbläser täglich auf dem Rathausturm spielt", „Der Verkehrslärm auf den Kopfsteinpflaster-Straßen aus österreichisch-ungarischen Zeiten", "Die Gesänge aus den vielen verschiedenen Kirchen, die sich am Wochenende über die Stadt legen" und "Das nächtliche Bellen der Straßenhunde“ – so klingt Czernowitz!
Ein Projekt des Zentrums Gedankendach, mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung und des Goethe-Instituts Ukraine. In Zusammenarbeit mit dem Berliner Hörbuchverlag geophon.
Wie klingt eine Stadt? Was sind ihre typischen Geräusche, welches die einzigartigen Stimmen eines Ortes? Czernowitz mit seiner reichen Vergangenheit und seiner bewegten Geschichte war schon vielfach Gegenstand von Dokumentationen in Bild- oder Printform. Doch welche Geschichten sind es, die die alten Gassen erzählen und was verrät das bunte Stimmengewirr und die lebhafte Atmosphäre auf den Märkten der Stadt?
Diesen Fragen wollten wir nachgehen und veranstalteten im Mai 2010 in Kooperation mit dem Berliner Hörbuchverlag „geophon“ den Workshop "Wie klingt Tscherniwzi?". Innerhalb von 5 Tagen sollten die Teilnehmer lernen, Aufnahmegeräte und Mikrofone zu bedienen, Interviews zu führen, Soundmaterial zu sammeln, dieses zu schneiden, ggf. durch Texte und Übersetzungen zu ergänzen und das Material zu fertigen Beiträgen zu montieren. Die Ergebnisse dieses Workshops waren so vielfältig wie originell und beinhalteten Klangkollagen, Audioslideshows und reine Audiobeiträge.
Neben den rein technischen Fertigkeiten war es aber vor allem die geschärfte Aufmerksamkeit für die alltäglichen Geräusche, welche die Teilnehmer aus der Woche mitnahmen. Und auf die Frage, welche Klänge für sie Czernowitz bedeuteten kamen die Antworten nach der Woche sehr bestimmt: "Die Melodie, die der Turmbläser täglich auf dem Rathausturm spielt", „Der Verkehrslärm auf den Kopfsteinpflaster-Straßen aus österreichisch-ungarischen Zeiten", "Die Gesänge aus den vielen verschiedenen Kirchen, die sich am Wochenende über die Stadt legen" und "Das nächtliche Bellen der Straßenhunde“ – so klingt Czernowitz!
Ein Projekt des Zentrums Gedankendach, mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung und des Goethe-Instituts Ukraine. In Zusammenarbeit mit dem Berliner Hörbuchverlag geophon.