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Ausstellung „Die unbekannten Europäer”

Ausstellung „Die unbekannten Europäer”

22.01.-05.02.2009

Stadtmuseum Skopje

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Botschaft Skopje und dem Stadtmuseum Skopje

„Die unbekannten Europäer“ ist eine Ausstellung des österreichischen Fotografen Kurt Kaindl und des österreichischen Essayisten Karl-Markus Gauss. Kurt Kaindl und Karl-Markus Gauss hatten sich gemeinsam auf mehrere Reisen zu den kleinen Minderheiten Europas gemacht. Aus diesen Reisen, die die beiden u.a. auch zu den Vlachen bzw. Aromunen in Mazedonien geführt hat, ist neben dem Buch von Karl-Markus Gauss „Die sterbenden Europäer“ die Fotoausstellung „Die unbekannten Europäer“ hervorgegangen. Neben den Vlachen werden die sephardische Juden in Sarajevo, die Sorben im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien, die Gottscheer im slowenisch-kroatischen Grenzgebiet und die Albaner (Arbëreshë) in Kalabrien in der Ausstellung präsentiert.

Ziel des Projektes in Skopje war es, ein Bild von einem Europa der Vielfalt zu transportieren und den Beitrag kleiner Minderheiten zum kulturellen Reichtum Europas in das öffentliche Bewußtsein zu rücken. Durch die Thematisierung der Aromunen in der Foto-Ausstellung wurde darüber hinaus eine der kleinen Minderheiten im Vielvölkerstaat Mazedonien, eingebettet in einen gesamteuropäischen Kontext, präsentiert.

Das Projekt wurde von der Österreichischen Botschaft Skopje und der Robert Bosch Stiftung gefördert.

Rahmenprogramm:

Eröffnung der Ausstellung mit Vortrag und Bildpräsentation durch Kurt Kaindl und einem Auftritt des Vlachischen Chors Gramosteami und Pero Caca am 22.01.2009

Workshop mit Kurt Kaindl zum Thema zeitgenössische Fotografie in Österreich und Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Mazedonischen Zentrum für Fotografie im Kulturzentrum Tocka am 29.1.2009

Konzert mit sephardischer Musik im Kammermusiksaal der Mazedonischen Oper (MOB) mit dem Chor der jüdischen Gemeinde Skopje und dem Ensemble „Accentus Austria“ am 1.2.2009

(organisiert und gefördert von der Österreichischen Botschaft Skopje in Zusammenarbeit mit der Mazedonischen Oper und der jüdischen Gemeinde Skopje mit Unterstützung von Austrian Airlines und Fersped)