MENDELSOHN SALON
»FEIERLICHE ERÖFFNUNG«
Ein Projekt von Yvonne Meyer, Kulturmanager-Alumna für die Kulturgemeinschaft Borussia, Allenstein/Olsztyn, Polen
16. November 2006 im BOHEMA Jazz Club, Olsztyn
Der MENDELSOHN SALON ist eine Veranstaltungsreihe der Stiftung und der Kulturgemeinschaft Borussia. Er findet vier Mal jährlich statt. Bis zur Fertigstellung des Offenen Kulturzentrums im ehemaligen Haus der Reinigung wird jeweils ein anderer Ort der Stadt bespielt. Damit findet parallel zum Aufbau des Zentrums für Interkulturellen Dialog die Programmarbeit statt, und gleichzeitig wird den Bürgern der Stadt die Arbeit des Programms MENDELSOHN HAUS vorgestellt. Inhaltlich ist die Reihe eng an das Programm MENDELSOHN HAUS angebunden: Im Zentrum des Interesses stehen hier die deutsch-jüdische Vergangenheit der Stadt vor 1945 und die Frage, auf welche Weise diese von nachfolgenden Generationen erinnert wird. In Ermland und Masuren werden seit einigen Jahren große Anstrengungen unternommen, die vergessene vielfältige Kulturlandschaft wiederzuentdecken und nach Wegen zu suchen, mit dem materiellen Erbe der Vergangenheit umzugehen. Die Auseinandersetzung mit der jüdischen Geschichte bleibt dabei leider häufig außen vor. Deshalb hat Borussia mit dem MENDELSOHN SALON ein innovatives Format entwickelt, welches die Möglichkeit bietet, sich speziell diesem Thema zu widmen. Zur Eröffnung stellte Ita Heinze-Greenberg (Kunsthistorikerin, München) Erich Mendelsohns Leben und Werk vor. Anschließend wurden Teile des Briefwechsels von Erich Mendelsohn und seiner Frau vorgetragen, die eigens für diesen Abend ins Polnische übersetzt worden waren. In einer Podiumsdiskussion wurde das Vorhaben des Programms MENDELSOHN HAUS diskutiert (auf dem Podium: Barbara Zalewska, Direktorin des Woiwodschafts-Denkmalschutzamtes, Janusz Kijowski, Intendant des Olsztyner Theaters, Ewa Zdrojkowska, Journalistin Radio Olsztyn, Moderation: Iwona Liżewska, Direktorin des Regionalen Forschungs- und Dokumentationszentrums für Denkmalschutz). Zum Abschluss des Abends wurden alle Gäste zu einem kleinen Abendessen eingeladen, bei dem die Gespräche zwischen den Gästen fortgesetzt wurden.
Die Veranstaltung wurde finanziell unterstützt von der Robert Bosch Stiftung und dem Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Danzig.
16. November 2006 im BOHEMA Jazz Club, Olsztyn
Der MENDELSOHN SALON ist eine Veranstaltungsreihe der Stiftung und der Kulturgemeinschaft Borussia. Er findet vier Mal jährlich statt. Bis zur Fertigstellung des Offenen Kulturzentrums im ehemaligen Haus der Reinigung wird jeweils ein anderer Ort der Stadt bespielt. Damit findet parallel zum Aufbau des Zentrums für Interkulturellen Dialog die Programmarbeit statt, und gleichzeitig wird den Bürgern der Stadt die Arbeit des Programms MENDELSOHN HAUS vorgestellt. Inhaltlich ist die Reihe eng an das Programm MENDELSOHN HAUS angebunden: Im Zentrum des Interesses stehen hier die deutsch-jüdische Vergangenheit der Stadt vor 1945 und die Frage, auf welche Weise diese von nachfolgenden Generationen erinnert wird. In Ermland und Masuren werden seit einigen Jahren große Anstrengungen unternommen, die vergessene vielfältige Kulturlandschaft wiederzuentdecken und nach Wegen zu suchen, mit dem materiellen Erbe der Vergangenheit umzugehen. Die Auseinandersetzung mit der jüdischen Geschichte bleibt dabei leider häufig außen vor. Deshalb hat Borussia mit dem MENDELSOHN SALON ein innovatives Format entwickelt, welches die Möglichkeit bietet, sich speziell diesem Thema zu widmen. Zur Eröffnung stellte Ita Heinze-Greenberg (Kunsthistorikerin, München) Erich Mendelsohns Leben und Werk vor. Anschließend wurden Teile des Briefwechsels von Erich Mendelsohn und seiner Frau vorgetragen, die eigens für diesen Abend ins Polnische übersetzt worden waren. In einer Podiumsdiskussion wurde das Vorhaben des Programms MENDELSOHN HAUS diskutiert (auf dem Podium: Barbara Zalewska, Direktorin des Woiwodschafts-Denkmalschutzamtes, Janusz Kijowski, Intendant des Olsztyner Theaters, Ewa Zdrojkowska, Journalistin Radio Olsztyn, Moderation: Iwona Liżewska, Direktorin des Regionalen Forschungs- und Dokumentationszentrums für Denkmalschutz). Zum Abschluss des Abends wurden alle Gäste zu einem kleinen Abendessen eingeladen, bei dem die Gespräche zwischen den Gästen fortgesetzt wurden.
Die Veranstaltung wurde finanziell unterstützt von der Robert Bosch Stiftung und dem Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Danzig.