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Handyfilm-Wettbewerb

Wettbewerb und Workshop

Ein Projekt von Judith Stumptner

Gastinstitution: Bukowina Zentrum

Mai 2009, Tscherniwzi/Czernowitz (Ukraine)

Es war ein Experiment zum Thema Film und neue Medien: In einem dreiteiligen Projekt sollte es einige Wochen lang um das Thema "Handyfilm" (ca. einminütige, mit der Handykamera gedrehte Filme) gehen.

Begonnen wurde Anfang April mit der Ausschreibung eines ukraineweiten Wettbewerbs. 30 Filme entsprachen den geforderten Bedingungen. Komplettiert wurde der Wettbewerb durch verschiedene Veranstaltungen in Tscherniwzi in Zusammenarbeit mit den deutschen Filmemachern Jörg Fritzsche und Jan Heidebreck.

Den Anfang bildete ein Filmabend im Deutschen Haus, an dem zum einen die beiden Gäste aus Deutschland ihre eigenen Arbeiten vorstellten, und zum anderen eine Auswahl von gut 20 Handyfilmen aus Deutschland gezeigt wurden. Neben einer Besprechung der einzelnen Filme (Herstellung, technische Gestaltung, Besonderheiten) gab es auch Einblicke in die Berliner Filmszene und die Entwicklung dieser neuen Kunstform im Allgemeinen.

Nach diesem Auftakt ging es am nächsten Tag weiter mit dem ersten von insgesamt fünf Workshop-Tagen zur Handyfilmproduktion. Knapp 40 Teilnehmer hatten sich dazu angemeldet, darunter nicht nur Studierende sondern auch Künstler sowie Film- und Fernsehleute. Dominierte am ersten Tag noch die Theorie (Medium Film, Filmtheorie, Tipps zu Einstellungsgrößen, Schnitt und Montage), ging es am zweiten Tag schon an die Ideenfindung, die Entwicklung eines Drehbuchs und das Zeichnen eines Storyboards. Der dritte Tag war dem Drehen vorbehalten, der vierte und fünfte Tag der Nachbearbeitung am Computer.

 Das Ende des Workshops bildete ein weiterer öffentlicher Filmabend, an dem sowohl die Workshop-Ergebnisse als auch die extern eingegangenen Filme gezeigt wurden. Bei der abschließenden Siegerehrung wurden die vier besten Filme (Jurypreise und Publikumspreis) bekannt gegeben.

Partner und Förderer: f-film, Robert Bosch Stiftung, Goethe-Institut Ukraine