Bernd Böttcher
Bernd Böttcher leitete von 2005 bis 2008 die Kulturabteilung des Bukowina Zentrums an der Jurij-Fedkowytsch-Universität in Czernowitz. Er erweiterte die konzeptionellen Grundlagen der Programmarbeit des Zentrums und realisierte zahlreiche Kulturveranstaltungen wie etwa Ausstellungen, Konzerte, internationale Begegnungen und Bildungsprojekte.
Projekte von Bernd Böttcher am Bukowina Zentrum (Auswahl):
Werdegang
Durch einen einjährigen Auslandsfreiwilligendienst im polnischen Kreisau/Krzyżowa für Mittel- und Osteuropa begeistert, studierte Bernd Böttcher ab 1998 an der Europa-Universität Viadrina Kulturwissenschaften mit den Schwerpunkten osteuropäische Geschichte und Literatur. Zwei Auslandssemester verbrachte er 2000-2001 an der Uniwersytet Warszawski in Warschau. Nach Abschluss des Diplomstudiums war er 2004-2005 als Lektoratsassistent im Ch. Links Verlag Berlin tätig und arbeitete anschließend im Verlag Herder in Freiburg i.Br.
2001 war er Mitbegründer des deutsch-polnischen Freiwilligennetzwerkes Horizont e.V. und über drei Jahre lang Schatzmeister des Vereins. Seit 2003 ist Bernd Böttcher Mitglied im Vorstand der Kreisau-Initiative Berlin e.V. und in der Freya von Moltke Stiftung für das Neue Kreisau aktiv.
Aktuell
Im Anschluss an seine Tätigkeit als Robert Bosch Kulturmanager arbeitete Bernd Böttcher am Forschungsprojekt „Unsere Krim. Wenn Geschichte zur Waffe wird“ des Zentrums für Mittel- und Osteuropa der Robert Bosch Stiftung an der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik mit. Von April bis Dezember 2009 leitete er als Geschäftsführer die Bundesgeschäftsstelle von Aktion West-Ost im BDKJ. Seit Januar 2010 ist er Leiter von "Our Kids" in Kiew, einer NGO, die Kindern in Not ein neues Zuhause bietet.