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Podiumsdiskussion »Hochhaussiedlungen im 21. Jahrhundert«

Hochhaussiedlungen im Spannungsfeld von Stadtplanung, Politik und sozialem Alltag
Rumänisch-Deutsch-Französische Podiumsdiskussion

23. November 2006

Ein Projekt von Katja Lasch, Kulturmanager-Alumna am Deutschen Kulturzentrum Klausenburg, Klausenburg/Cluj-Napoca, Rumänien

Die Podiumsdiskussion fand während des Projektes »Hochhaussiedlungen im 21. Jahrhundert«, in dessen Rahmen das Deutsche Kulturzentrum Klausenburg und das Centre Culturel Français Cluj-Napoca im Herbst 2006 mehrere Veranstaltungen organisierten, statt. Die Veranstaltungsreihe, welche neben dem wissenschaftlichen Symposium auch eine Ausstellung und Filmreihe umfasste, thematisierte vergleichend die Problematik Hochhaussiedlungen in Rumänien, Deutschland und Frankreich.

Wie in zahlreichen anderen rumänischen Städten prägen auch in Klausenburg große Hochhaussiedlungen das Stadtbild. Noch gelten die Großraumsiedlungen in Rumänien im Gegensatz zu Deutschland und Frankreich als attraktive Wohnviertel für Studierende und die Mittelklasse. Anders als im französischen und deutschen Fall findet in Rumänien bislang kaum eine systematische Stadtentwicklung basierend auf langfristigen Konzepten statt. Die gegenwärtige Entwicklung wird vielmehr von einem architektonischen Wildwuchs beherrscht, dem die städtische Verwaltung nur ansatzweise und kaum schlüssige Stadtplanungskonzepte entgegenzusetzen hat.

Mit der Problematik griffen die Organisatoren dieses für Rumänien und Klausenburg wichtige Thema auf. Ganz bewusst wurde versucht die lokale Diskussion um eine internationale Perspektive zu erweitern und Erfahrungen aus Frankreich und Deutschland mit einzubeziehen.

Teilnehmer der Podiumsdiskussion: 
Dr. Janos Brenner, Baudirektor, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (Berlin)
Michel Roz,  Architekt  (Lyon)
Jan Wenzel, Künstler  (Halle/Saale)          
Norbert Petrovici, Lehrstuhl für Soziologie, Babeş-Bolyai-Universität (Klausenburg, Rumänien)
Vera Marin, Architektin (Bukarest, Rumänien)
Elena Matei, Dekanin der Fakultät für Architektur und Urbanismus (Klausenburg, Rumänien)

Partner: Centre Culturel Francais Cluj-Napoca, Galerie Plan B, Planwerk, Technische Universität Klausenburg

Förderer: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland; Elysée–Fonds für deutsch-französische Kulturprojekte in Drittländern; Ambasade de France en Roumanie