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Deutsche in Ungarn – Ungarn in Deutschland

Deutsche in Ungarn – Ungarn in Deutschland
Németek Magyarországon – Magyarok Németországban

Ein Projekt von Lukas Wiesehöfer, Kulturmanager-Alumnus, Deutsches Kulturforum Debrecen, Ungarn

Ausstellung im Életdudományi-Gebäude, Universität Debrecen
28. März bis 22. April 2008

Wie lebt es sich zwischen zwei Ländern, Kulturen und Sprachen? Die zweisprachige Ausstellung (deutsch/ungarisch), die zuvor in Ulm, Berlin, Pécs und Budapest zu  sehen war, wurde im Frühjahr 2008 für mehrere Wochen in Debrecen präsentiert. Anhand der verschiedenen Lebenswege berühmter ungarischer und deutscher Personen der Zeitgeschichte, die sich im jeweils anderen Land  verwirklicht haben oder die im anderen Land ihren Ursprung haben, konnten die Besucher der Ausstellung erfahren, wie vielfältig sich der Kontakt zwischen den beiden Ländern Ungarn und Deutschland auf den unterschiedlichen Feldern von Wissenschaft und Kultur gestaltet. Als Bindeglied zwischen den einzelnen Personen und deren Lebenswegen fungierten Fotografien verschiedener Donauabschnitte in Ungarn und Deutschland, sowie die auf Holzquadern festgehaltenen Wendepunkte der deutschen und ungarischen Geschichte vom Jahr 375 bis zum Beitritt Ungarns zur Europäischen Union.

Das Gebäude der Lebenswissenschaften (Élettudományi Épület) der Universität Debrecen bot mit seinem modernen, offenen und langgestreckten Foyer eine ideale Ausstellungsfläche; der durch Studenten belebte Ort mit Cafeteria und Sitzgelegenheiten lockte zusätzlich zum Interessierten Publikum viele weitere Neugierige an und lud zum Verweilen ein.

Als weitere Zielgruppe konnten neben den Studenten und Bürgern der Stadt auch die Schulen Debrecens und Umgebung gewonnen werden. Mit Hilfe eines eigens für diese Ausstellung konzipierten Gesellschaftsspiels beschäftigten sich die Klassen im Geschichts-, Ungarisch- oder Deutschunterricht im Vorfeld mit dem Thema der Ausstellung und besuchten diese schließlich gemeinsam.

Die Ausstellung wurde anlässlich des Kulturjahres „Ungarischer Akzent“ (2006/2007) von folgenden Kultureinrichtungen gemeinsam entwickelt: Donauschwäbisches Zentralmuseum, Ulm (Leitung); Museum Europäischer Kulturen/Staatliche Museen zu Berlin; Koordinierung Ostmittel- und Südosteuropa am Museum Europäischer Kulturen (Berlin); Bundesinstitut für Geschichte und Kultur der Deutschen im östlichen Europa (Oldenburg); Ungarisches Nationalmuseum Budapest; Petőfi Literaturmuseum Budapest; Museum für Wissenschaft und Technik Budapest; Direktion der Museen des Komitats Baranya/Janus-Pannonius-Museum Pécs.

In Zusammenarbeit mit: Lenau Haus Pécs und DE OEC, Közművelődési Titkárság

Förderer: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland und Robert Bosch Stiftung