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Theaterworkshop Szenisches Arbeiten

Ein Projekt von Antje Kohlrusch, Kulturmanager-Alumna und Lukas Wiesehöfer, Kulturmanager-Alumnus, Deutsches Kulturforum Debrecen, Ungarn

01.-05. Oktober 2007: Szinházi Konzervartaudrium, DOTE II kollégium/Debrecen

Unter Leitung von Miriam Tscholl (Institut für Medien- und Theaterwissenschaft der Universität Hildesheim) fand ein einwöchiger Theaterworkshop in Debrecen statt. Ausgehend von Büchners Woyzeck („Was ist das, was in uns lügt, hurt, stiehlt und mordet?“) entwickelten die Teilnehmer dabei verschiedene Szenen, welche abschließend in einer Werkstattpräsentation vorgeführt wurden.

Lüge und Wirklichkeit, Erfahrungen und Träume einzelner Teilnehmer wurden gesammelt, verworfen, bearbeitet, probiert und gemeinsam weiterentwickelt.
Unter Zuhilfenahme verschiedener theaterwissenschaftlicher Methoden, durch Lockerungsübungen, Atemtechniken und gruppendynamische Prozesse entwickelten sich die vorher einander überwiegend unbekannten Teilnehmer im Laufe weniger Tage zu einer homogenen Gruppe.
Die Arbeit und Präsentation in der Fremdsprache Deutsch war hierbei wider Erwarten kein Problem. Passend zum Thema ermöglichte es der Ausdruck und die Präsentation in einer Fremdsprache sogar, dass Lüge und Wahrheit, Schwarz und Weiß, Gutes und Böses, Realität und Fiktion neutral – und somit für die Zuschauer kaum ergründbar – dargeboten werden konnte.

Förderer: Deutsche Botschaft Budapest; Robert Bosch Stiftung

Auszug aus dem Theaterworkshop