Edith Stein Wochenende
Ein Projekt von Ulrike Pötzsch, Kulturmanager-Alumna, EDITH STEIN HAUS, Wrocław/Breslau, Polen
In Erinnerung an den Geburtstag von Edith Stein widmete die Edith Stein Gesellschaft ihrer Patronin vom 12. bis 14. Oktober 2007 ein Veranstaltungswochenende mit zwei Ausstellungseröffnungen, einem Schülerwettbewerb, einem musikalisch-literarischen Salon und einem deutsch-polnischen Symposium.
Ziel des Projekts war es, die vielseitige Persönlichkeit Edith Steins und insbesondere ihre intensive Auseinandersetzung mit der Rolle der Frau in Beruf und Gesellschaft einem breiten Publikum näherzubringen. Beim deutsch-polnischen Symposium am 13.10.2007 sprachen daher Referentinnen aus beiden Ländern zu Themen wie den folgenden: „Dass Beruf etwas sei, wozu man berufen sein müsse…. Edith Stein über das Wesen der Frau und die Berufstätigkeit“ (Dr. Katharina Westerhorstmann, Paderborn) oder „Auguste und Edith – zwei verschiedene Welten der Mutter und Tochter. Religiosität Breslauer Jüdinnen um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert“ (Agata Rybińska, M.A., Wrocław).
Edith Steins Engagement für das Frauenwahlrecht und ihre instensive wissenschaftliche Reflexion der „Frauenfrage“ gehören zu den weniger bekannten Facetten im Leben und Werk dieser außergwöhnlichen Frau, die vor allem als Philosophin, Pädagogin aber auch als Konvertitin und katholische Heilige unter dem Ordensnamen Teresia Benedicta a Cruce bekannt ist.
Im Verlauf des Veranstaltungswochenendes besuchten über 250 Gäste verschiedener Altersgruppen aus Polen und Deutschland das EDITH STEIN HAUS.