Dr. Jennifer Schevardo
Dr. Jennifer Schevardo war als Kulturmanagerin am Collegium Bohemicum tätig, einer historischen Einrichtung, die sich der in Tschechien durchaus umstrittenen Thematik des deutsch-tschechischen Zusammenlebens in den böhmischen Ländern widmet. Das Collegium Bohemicum stand zu der Zeit noch vor seiner Gründung, darum waren ihre wichtigsten Aufgaben zum einen Arbeitskontakte zu lokalen und landesweiten Kultur- und Bildungseinrichtungen aufzubauen und zum anderen in der Stadt Ústí das Collegium Bohemicum durch Veranstaltungen bekannt zu machen.
Projekte von Jennifer Schevardo am Collegium Bohemicum in Ústí nad Labem, Tschechien (Auswahl):
Werdegang
Nach dem Studium der Geschichte, Französisch und der Philosophie in Mannheim und Bochum von 1995 bis 2000 entdeckte Jennifer Schevardo bei einem Praktikum am Goethe-Institut in Paris ihr Interesse für internationale Kulturarbeit. Nach ihrer Dissertation in Wirtschaftsgeschichte, weiteren Forschungen und Lehrtätigkeit an der Universität Potsdam folgte sie ihrer Liebe zum Praktischen und Konkreten und ging im Auftrag der Robert Bosch Stiftung als Kulturmanagerin nach Tschechien. Das Land und seine Sprache kannte Jennifer Schevardo durch einige Aufenthalte bereits gut und es war schon länger ihr Wunsch, dort eine längere Zeit auch arbeiten zu können.
Aktuell
Dr. Jennifer Schevardo ist Mitarbeiterin am Zentrum für Mittel- und Osteuropa der Robert Bosch Stiftung bei der DGAP (Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik) Berlin. Daneben ist sie freiberuflich als Historikerin (www.zeiten-bruch.de) tätig und widmet sich der Vermittlung historischer Themen an eine breite Öffentlichkeit. Sie schreibt Texte, organisiert und moderiert Veranstaltungen und unterstützt Einrichtungen bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit.
Aktuelle Projekte
Bei der DGAP leitet sie das „Czech-German Young Professionals Program“ (www.cgypp.eu), ein einjähriges Programm für Nachwuchsführungskräfte aus Deutschland und Tschechien, dessen zweiter Jahrgang 2009/2010 läuft. Im Rahmen ihrer freiberuflichen Tätigkeit verfolgt sie mehrere Projekte. Auftraggeber sind u.a. das Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam, die Vergangenheitsagentur Berlin sowie die Bundeszentrale für politische Bildung.