Axel Halling
Axel Halling widmete sich am ungarndeutschen Lenau-Haus der konzeptionellen und programmatischen Weiterentwicklung der Institution. Er baute ein überregionales Netzwerk in den Bereichen Kultur und Bildung auf, in dessen Rahmen er Projekte u.a. aus den Bereichen Bildung, Kunst und Medien für ein breit gefächertes Publikum durchführte.
Projekte von Axel Halling am Lenau-Haus (Auswahl)
Axel Halling studierte Osteuropastudien, Südost- und Osteuropäische Geschichte an der FU Berlin und Hungarologie an der Humboldt Universität Berlin mit Auslandssemestern an der Sorbonne Nouvelle/INALCO Paris und der ELTE Budapest. Von 1996 bis 2000 arbeitete er als Pressereferent und Programmmitarbeiter am Ungarischen Kulturinstitut Berlin.
1996 und 2000 war er als Autor und Herausgeber an zwei Publikationen über die Lebenserinnerungen Czernowitzer Juden aus der Ukraine und aus Israel beteiligt: „Zwischen Pruth und Jordan. Lebenserinnerungen Czernowitzer Juden“, Köln, Böhlau Verlag 2003; Czernowitz is gewen an alte jidische Stodt“, Tscherniwzi 1998 und Heinrich-Böll-Stiftung 1999. Letzteres ist unter dem neuen Titel „..und das Herz wird mir schwer dabei“ 2009 in völlig überarbeiteter Neuauflage mit Audio-CD beim Deutschen Kulturforum Östliches Europa erschienen.
1999-2000 war er Mitbegründer und Leiter der Galerie Barakk, Berlin. Von 2000-2004 war er Mitarbeiter am Fachbereich Ostmitteleuropäische Geschichte der Humboldt Universität Berlin und im Lektorat und Pressedienst des Medienbeobachtungs-unternehmens „Ausschnitt GmbH“.
Aktuell
Seit 2008 Projektreferent der „Initiative Bürgerstiftungen" und der „Initiative Bürger- und Gemeinschaftsstiftungen Ost“ im Bundesverband Deutscher Stiftungen, Berlin.
Fortführung des Ausstellungs- und Buchprojekts „Wohnungen, Bewohner“ mit Ausstellungen in Budapest und Stuttgart, dessen deutsch-ungarische Publikation über die Uranstadt Pécs 2008 beim kijárat Verlag in Budapest erschienen ist: Axel Halling, N. Kovács Tímea, Lidia Tirri: „A legmodernebb lakótelep - die modernste Wohnsiedlung“.