Christian Gracza
Von August 2007 bis Juli 2010 war Christian Gracza als Robert Bosch Kulturmanager am Lenau-Haus in Pécs/Fünfkirchen tätig. Er konzipierte und realisierte am Lenau-Haus das externe Kulturprogramm. Dabei arbeitete er eng mit lokalen, regionalen sowie internationalen Partnern zusammen.
Neben der Vermittlung eines aktuellen Deutschlandbildes in der südungarischen Region lag die künstlerische Leitung der „Kompositionsreise des Laptoporchesters Endliche Automaten durch Mittel- und Südosteuropa”, des „Internationalen Wettbewerbs Victor Vasarely für Kunst im öffentlichen Raum” und die Gesamtkoordination der europäischen freien Kunst- und Kulturszene im Rahmen des Veranstaltungsjahres „Kulturhauptstadt Europas 2010” in seinem Verantwortungsbereich.
Projekte von Christian Gracza am Lenau Haus (Auswahl)
Von 1994 bis 2002 studierte Christian Gracza Betriebswirtschaftslehre, Kulturwissenschaften, Kunstgeschichte und Neuere Geschichte an der Universität Leipzig. Seit 1996 arbeitete er an zahlreichen Ausstellungsprojekten und kulturellen Veranstaltungen im In- und Ausland mit.
Von 2002 bis 2004 war Christian Gracza als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Projektgalerie „Lichtung” in Leipzig tätig. Von 2005 bis 2006 arbeitete er in der Geschäftstelle der Europastadt Görlitz-Zgorzelec zur Ausrichtung der Veranstaltung „Kulturhauptstadt Europas 2010”.
Im Aschluss an das Kulturmanager-Stipendium co-kuratiert Christian Gracza im Rahmen des Veranstaltungsjahres „Kulturhauptstadt Europas Pécs2010” die internationale Kunstausstellung „IN BETWEEN: DISPLACED HARMONIES / DISSONANT STATES” in Pécs.
Aktuell
Christian Gracza wurde am 1. September 2011 vom Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg zum Kurator der internationalen Ausstellung „aquamediale für Kunst im öffentlichen Raum” berufen. Die „aquamediale 8” findet vom 9. Juni bis 9. September 2012 in der Spreewaldregion statt.