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Lomo Tuszla

Ein Projekt von Axel Halling, Kulturmanager-Alumnus, Lenau Haus Pécs, Fünfkirchen/Pécs, Ungarn

Wie schreibt es sich heutzutage auf Deutsch, was bedeutet das Verfassen deutschsprachiger Texte für junge Autoren aus verschiedenen Ländern? In einer gemeinsamen Schreibwerkstatt in Pécs, geleitet von Oskar Terš und René Kegelmann (DAAD Pécs) haben die Teilnehmer[1] ihre Erfahrungen ausgetauscht und versucht, diese schriftlich auf Deutsch zu verarbeiten. Auf Grundlage eines Fotos der „Dzsami“ einer ehemaligen Moschee im Zentrum von Pécs wurden im Clusterverfahren die Assoziationen der Schreibwerkstättler zu kurzen Texten verarbeitet und einander vorgetragen.

Nach dem erfolgreichen Zusammentreffen in Ungarn fuhren die Pécser Mitte Oktober 2005 nach Bosnien, um die Schreibwerkstatt in Tuzla fortzusetzen[2]. Dank mitgebrachter LOMO-Kameras gelang es der Gruppe auf originelle Weise, sich den unbekannten Stadtraum zu erschließen.  Eine persönliche Auswahl der Bilder diente den Teilnehmern als direkte Anregung zum Verfassen ihrer Kurzgeschichten.

Als handfestes Ergebnis wurde aus dem entstandenen Text- und Bildmaterial die kleine Publikation „Aufnahmemomente/Momentaufnahmen“ erstellt, die Schreibwerkstatt 2006 in Osijek (Kroatien) fortgesetzt.



[1] Dóra Arva, Dina Džindo, Anita Guth, Axel Halling, Dorit Hekel, René Kegelmann, Beáta Kemler, Elmedin Kukić, Eszter Kováts, Oskar Terš, Fabian Vörös

[2] Sigrun Buchreiter, Dina Džindo, Anita Guth, Axel Halling, Dorit Hekel, Anikó Hetesi, Ezra Kasupovič, Beáta Kemler, Elmedin Kukić, Selma Rakovac, Florian Reisky, Oskar Terš, Fabian Vörös, Péter Wesz